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Inhalt

Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe ANNA REINHART (Sara Sophia Meyer) lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester ULRICH ZWINGLI (Max Simonischek) tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt.

Gott liebt die Menschen.
Auch wenn sie
Fehler machen.

Cast

Max Simonischek
Leutpriester Ulrich Zwingli Max Simonischek
Sara Sophia Meyer
Anna Reinhart Sara Sophia Meyer
Charlotte Schwab
Maria Charlotte Schwab
Anatole Taubman
Leutpriester Leo Jud Anatole Taubman
Stefan Kurt
Bürgermeister Röist Stefan Kurt
Oscar Sales Bingisser
Generalvikar Johann Faber Oscar Sales Bingisser
Andrea Zogg
Chorherr Hoffmann Andrea Zogg
ComingSoon
Bischof Ueli Jäggi
Rachel Braunschweig
Äbtissin Katharina von Zimmern Rachel Braunschweig
Mathis Künzler
Köbi Kaiseri Mathis Künzler
Michael Finger
Felix Manz Michael Finger
Aron Hitz
Konrad Grebel Aaron Hitz


In weiteren Rollen:
Markus Mathis • Sebastian Krähenbühl • Madeleine Scherrer • Philipp Stengele • Patrick Rapold • Pan Aurel Bucher • Gian Rupf • Daniel Mangisch • Oliver Stein • Lorenz Nufer • Jonathan Loosli • Miriam Japp • Sonja Riesen • Fabienne Hadorn • Ueli Jäggi • Sebastian Henn • Elisa Plüss • Nils Torpus • Chirstof Oswald • Simon Käser

Cast

Crew

Stefan Haupt
  • Regie Stefan Haupt
  • Drehbuch Simone Schmid
  • Director of Photography Michael Hammon BVK
  • Chef-Beleuchtung Peter Demmer
  • Tonmeister Patrick Storck
  • Musik Diego Baldenweg mit Nora Baldenweg & Lionel Baldenweg
  • Schnitt Kaya Inan
  • Szenenbild Su Erdt
  • Kostümbild Monika Schmid
  • Chef Maske Ronald Fahm, Miria Germano
  • Herstellungs­leitung Roland Stebler
  • Produktions­leitung Sarah Bossard
  • Aufnahme­leitung Lukas Piccolin
  • Produzentin Anne Walser, C-FILMS AG
  • Ko-Produzent Mario Krebs, EIKON Media

Galerie

Hinter­grund

Sein Lebenswerk machte ihn weltbekannt: Der Zürcher Reformator Huldrych (Ulrich) Zwingli hat in wenigen Jahren die ganze Stadt Zürich und einen festverankerten Wertekanon auf den Kopf gestellt. Mit messerscharfem Verstand sezierte er das religiöse und gesellschaftliche System, er prangte Missstände an und hatte keine Angst, sich mit den Mächtigsten seiner Zeit anzulegen. Am Ende starb er, der Kriegsgegner, in einem Krieg, den er selber nicht verhindern konnte.

Was Zwingli tat, hat die Gesellschaft bis heute tiefgreifend verändert. Zwinglis Wirken legte nicht nur den Grundstein für das heutige Sozialwesen, auch Religion und Rationalität fanden in einem neuartigen Bildungswesen eine wegweisende Verbindung. Werte wie Innovation, Solidarität und Offenheit bildeten nicht nur die Basis für die Durchsetzung der Reformation, sondern sind noch heute – 500 Jahre später - topaktuelle Themen, die jede Gesellschaft in ihren Mittelpunkt stellen sollte. Doch wer war dieser widersprüchliche Mann?

Im Film „ZWINGLI“ wird Zwinglis Leben nicht nur aus seiner, sondern auch aus der Perspektive seiner Ehefrau Anna erzählt und reflektiert. Anna, die zu Anfang unserer Geschichte, die mit Zwinglis Antritt am Zürcher Grossmünster seinen Lauf nimmt, sehr stark dem Katholischen Glauben verbunden ist, wird in der Entwicklung am eigenen Leib erfahren, was Wandel zur Selbstbestimmung bedeutet. Dem Aufruf des reformatorischen Glaubenssatzes „Solo Scriptura“ folgend, wandelt sich Anna von einer passiven zu einer aktiven Frau; eine Frau, die in der Lage ist, Ihre Ängste abzulegen, ihre Stärken anzuerkennen und mit Verstand und Ratio ihr Leben zu bestimmen – mit all den damit verbundenen Höhen und Tiefen. Gemeinsam mit Anna erleben wir Zwingli als komplexen Mann und Menschen, der weit mehr ist als eine historische Figur. Und zudem ganz und gar nicht jenem Zwingli-Bild entspricht, welches ein Großteil der Menschen in sich trägt. Diese für die Schweiz so wichtige historische Figur wird nahbar und übersetzt sich auf erzählerisch gekonnte Weise ins Gegenwärtige. „ZWINGLI“ wird so zu einem Film über Mut und Visionen; ein Film über den Kampf für die eigenen Ideale und über die Frage, ab welchem Zeitpunkt man noch für die Sache kämpft, oder sich bereits selber verrät.


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Mit großzügiger Unterstützung von

Ref. Kirche Zürich Stadtverband, Bank Julius Bär, Walter B. Kielholz Foundation, Geschwister Kahl Stiftung, Stiftung Corymbo, Kulturförderung Schaffhausen, Noiva Stiftung, STAGE POOL FOCAL / Ernst Göhner Stiftung / Kanton Bern Stadt Stein am Rhein

Und mit weiterer Unterstützung

Daniel Gablinger Stiftung, Familienstiftung Naef von Zürich und Kappel am Albis, Interfilm Schweiz, Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund, Schweizerische Reformationsstiftung, Quöllfrisch / Brauerei Locher AG, Metzgerei Keller AG